zur Startseite ... Kollektiv alternativer Kultur am Ort
Home Panorama Kanal Ort Kontakte
nix
Ort | Lokales | Andernorts

Skulptur, Foto Maria Luba-Platz 2021 Skulptur, Foto Maria Luba-Platz 2021
»Hannover trägt Maske«, Eberhard Panitz, Hannover 2021:
Über die Skulpturen des Videos [→ https://www.youtube.com./watch?v=7Qe2Y4sbQOw] und die Jazzformation Yaxx

Der leicht verfremdete Anblick der im Film gezeigten Skulpturen versucht unsere veränderte Lebenswelt in der Pandemie künstlerisch widerzuspiegeln. Neben allgemein bekannten Objekten habe ich auch einige, zumeist wenig beachtete, aufgenommen.
Meine kleine Auswahl aus einem persönlichen Blickwinkel möchte allerseits dazu anregen, die vielen hundert Skulpturen und Denkmäler in Hannover eigenen Beobachtungen zu unterziehen.

nix Nachfolgend ist jede Skulptur mit dem originalen Namen, Datum, Ort der Aufstellung und Bildhauerin bzw. Bildhauer sowie etwaigen Besonderheiten aufgeführt: Fotom RD Brandt 2021
 1. Ameise [2004]
    [Eichenholz]
 
Von - Alten - Garten
Ulrike Meinholz (* 1965)
Neben einer zweiten Figur als „Spielplatzwächter” aufgestellt
 2. Bogenschütze [1939]
    [Bronze]
 
Trammplatz
Ernst Moritz Geyger (1861 - 1941)
bis 1961 auf dem Waterlooplatz
 3. Sphinxe [1709]
    [Sandstein]
 
Wallmodenpalais im Georgengarten (heute Museum Wilhelm Busch)
Remy de la Fosse (1659 - 1726) / zuvor am Lustschlösschen „Fantaisie”
in der Steintormasch, gebaut für Gräfin Kielmannsegg - Platen
 4. Borghesischer Fechter [1918]
    [Bronze]
 
hinter dem Palais Grote, zwischen Prinzenstraße und Schiffgraben
(unbekannte Kopie des Agasias aus Ephesos, um 90 v. Chr.)
bis 1938: Fischerstraße, danach bis 1955: Engesohder Friedhof
 5. Umschauende [1957]
    [Bronze]
Leibnizufer
Kurt Lehmann (1905 - 2000)
 6. Fischbrunnen [1929]
    [Muschelkalk]
 
Friedrich - Ebert - Platz
Entwurf von Vierthaler / sein Schüler Vogelsang (* um 1910 - ?)
hat die Skulptur nach dessen Vorgaben gestaltet
 7. Göttinger Sieben [1998]
    [Bronze]
Platz der Göttinger Sieben (neben dem Niedersächsischen Landtag)
Floriano Bodini (1933 - 2005)
 8. Momo [2007]
    [Bronze]
Michael - Ende - Platz
Ulrike Enders (* 1944)
 9. Kandelaber mit Nixe [1898]
    [Kupfer]
 
Königsworther Brücke zwischen Gerberstraße und Weddingufer
Carl Dopmeyer (1824 - 99)
Insgesamt vier Kandelaber mit verschiedenen Fabelwesen
10. Klönschnack [1984]
     [Bronze]
 
Großer Hillen / Ecke Tiergartenstraße
Fidelis Benteles (1905 - 1987)
Der Klönschnack soll an das ehemalige Dorf Kirchrode erinnern
11. Die große Familie [1971]
     [Schwarzer Granit]
Trammplatz
Eugène Dodeigne (1923 - 2005)
12. Eisenmann [1987]
     [Cortenstahl]
Wunstorfer Straße
Wilfried Behre (* 1956)
13. Fabeltier [1931]
     [Bronze]
 
Bernadotteallee (Eilenriede)
Ludwig Vierthaler (1875 - 1967)
1951 nach Kriegszerstörung neu gegossen
14. Die vier Musikanten
     [Sandstein]
 
Musikhochschule am Emmichplatz
Jonische Fensterpfeiler von einer ehemaligen Villa in H. - Kirchrode
1973 beim Neubau in den Sockel eingefügt
Zum Video → Hannover trägt Maske Hannover trägt Maske 2021
Mehr zu Skulpturen und Brunnen in Hannover siehe → https://olaf.lima.zone/galerie/i-skulpturen.php
[Öffentliche Kunst in Hannover, Dr. Olaf Hoffmann]


YAXX 2021 Über YAXX:
Seit über dreißig Jahren spielen die Musiker von Yaxx zeitgenössischen Jazz. Die Gruppe besteht aus fünf Musikern. Das sind Heiner Metell am Tenorsaxophon, Christoph Bussius an der Flöte und am Sopran- und Altsaxophon, Christian Kukuczka an der Gitarre, Hannes Koch am Bass und Rainer Grimm am Schlagzeug. Bis auf wenige Ausnahmen spielen wir nur selbstkomponierte Stücke. Es ist immer wieder ausgesprochen spannend, wenn ein Kollege ein neues Stück mitgebracht hat, das wir dann an unserem normalen Probentag erstmals spielen.


Künstlerbriefe von Rainer Grimm, Hannover 2021/2020:
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN XII.pdf, [7 Seiten]
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN XI.pdf, [6 Seiten]
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN X.pdf, [7 Seiten]
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN IX.pdf, [6 Seiten]
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN VIII.pdf, [7 Seiten]
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN VII.pdf, [5 Seiten]
2020:
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN VI.pdf, [4 Seiten]
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN V.pdf, [7 Seiten]
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN IV.pdf, [7 Seiten]
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN III.pdf, [4 Seiten]
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN II.pdf, [5 Seiten]
→ DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN I.pdf, [5 Seiten]


Trio Sorellina, Hannover 2021:
Trio Sorellina
Informationen oder CDs kaufen bei triosorellina@web.de oder → Trio Sorellina [facebook] ...


Achse des Lichts von Helmut Hennig, Hannover, 2021:
kik.kunst in kontakt | 30419 hannover | am großen garten 5a | fon + fax 0511 2152244

Videoclip Achse des Lichts: → https://youtu.be/5PW15A2l0Ys

Zwei ungewöhnliche Kunstorte in Hannover werden im Januar 2021 zu eindrucksvollen Farb- und Lichträumen umgestaltet: Mit Beginn der Dämmerung leuchten, weithin sichtbar, Fassaden und Fensterelemente im Küchengartenpavillon am Lindener Bergfriedhof und am Projekthaus von kunst in kontakt in Herrenhausen. Das Thema Licht verbindet diese beiden Kunstorte miteinander, so entstand auch der Projekttitel 'Achse des Lichts'...
Achse des Lichts 2021Achse des Lichts 2021
Quartier e.V. und kik.kunst in kontakt e.V. haben sich diese spektakuäre Kunstaktion ausgedacht und in Kooperation mit dem Lichtkünstler Helmut Hennig spontan und unbürokratisch umgesetzt, auch um ein Zeichen in dem kulturellen Vacuum dieser angespannten Zeit zu setzen: hier lebt die Kunst, und an diesen beiden Orten noch 'analog' erfahrbar, strahlt und leuchtet sie in der Dunkelheit dieser Tage....

Die Video- und Farbprojektionen 'Der Puls des Blauen Lichts' und 'ARTIFICIAL LASERSCAN' sind zeitgleich an beiden Orten ausschließlich vom Außenraum her zu sehen.

Location 1: Quartier e.V. Im Küchengartenpavillon, Am Lindener Berge 44, 30449 Hannover

'Der Puls des Blauen Lichts' (3D Hinterglasprojektion)

Mehrere Projektoren im Innenraum des Küchengartenpavillons werfen ein pulsierendes, sich ständig veränderndes Frabmuster in unterschiedlichen Blautönen auf die vier Rundbogenfenster des Pavillonturms. Geht man um das Gebäude herum, wird die 3 - Dimensionalität der Lichtinstallation aber auch deren Bezug zum Ort und zur Architektur der historischen Park- und Gebäudeanlage deutlich.

Neue Präsentationszeiten:

Fr 29.1./ Sa 30.1./ So 31.1.2021, 18 – 20 Uhr (an diesem Wochenende mit Klangarrangemet)

Location 2: kik.kunst in kontakt: Kunstareal, Am Großen Garten 5a, 30419 Hannover-Herrenhausen

'ARTIFICIAL LASERSCAN' (Video- und Lichtinstallation)

Unzählige stroboskopartige Lichtimpulse werfen ihr Licht auf die Fassade des kik.projekthauses und scannen quasi die Architektur des im Dunkeln verborgenen Baukörpers ab. Hell leuchtenden Linien und geometrische Muster sind permanent in Bewegung, zeichnen sich für Sekundenbruchteile auf der Fassade des Gebäudes ab und hinterlassen flüchtige, Zeitraffer ähnliche Bild- und Lichtspuren.

Neue Präsentationszeiten:

Fr 29.1./ Sa 30.1./ So 31.1.2021, 18 – 20 Uhr (an diesem Wochenende mit Klangarrangemet)

Hinweis:
Die Lichtinstallationen sind an beiden Orten ausschließlich vom Außenbereich einsehbar. Die beste Sichtbarkeit der Projektionen ist mit Eintreten der Dunkelheit gegeben. Bitte halten Sie sich an die aktuellen Corona-Regeln!
Informationen zu kik-kunstprojekten während der COVID-19-Pandemie unter:
→ Kunst in Quarantäne
→ Lebens- und Kunstraum 'WILDWUCHS'
→ http://kik-hannover.de
→ http://www.quartier-ev.de
logo Kulturbuero
kik.kunst in kontakt wird im Rahmen der Projektraumförderung durch das Kulturbüro Hannover finanziel unterstützt


Gedichte zum Mit - und Nachlesen, Hannover-Mühlenberg, 23. Juni 2020:
→ Birgit Dalmer und Axel Richter lesen ihre Gedichte Birgit Dalmer und Axel Richter lesen ihre Gedichte
 
Schlaflos [Axel]
Ich war so müde,
als ich ins Bett ging.

Aber nun: Kino im Kopf,
Gedanken fahren Karussell.
Die einfachsten Fragen
bekommen komplizierte Antworten,
verspinnen sich
mit Befindlichkeiten.

Auf welcher Seite soll ich liegen?
Runde Augen starren
Löcher in die Dunkelheit,
Bettdecke über die Ohren -
hilft auch nicht.

Ich schlafe doch sonst
wie ein Klotz.
Warum nicht auch heute?

Irgend wann
stehe ich einfach auf
und schreibe
ein Gedicht.










Fleder unter Mäusen [Birgit]
Ich bin die Fleder
unter euch Mäusen.
Ich bin das Okto
unter euch Pussys.
Ich bin das Faul
unter euch Tieren.
Ich bin das Gir
unter euch Affen.
Ich bin das Hoch
unter euch Staplern.
Ich bin das Grün
an den Bäumen.
Ich bin das Bunt
in den Blumen.
Ich bin ein Stern
unter Schnuppen.

Ich bin die Fleder
unter euch Mäusen -
und wer wie ich sein will,
ein bisschen anders,
ein bisschen frei,
kann sich ja kopfüber
mit an meinen Ast hängen.










Du drehst dich [Axel]
Du drehst dich
immer um dich selbst.
Deine Gedanken kreisen
immer um das gleiche Thema -
Variationen über Variationen.

Du drehst dich
in deinem Bett.
Einschlafen geht nicht.
Lesen hilft nicht.
Alles kommt wieder -
das ganze "Gestern".

Du drehst dich
morgens vor dem Spiegel.
Bin ich schön genug
für den Tag?
Halte ich den Blicken
der Anderen stand?


Du drehst dich
in deinen Problemen.
Du steigst nicht auf den Stuhl
um dich von oben zu sehen -
Lösungen nicht in Sicht.

Du drehst dich
manchmal auch gerne.
Dann nennst du es:

"TANZ"



Von Vögeln und Bäumen [Birgit]
Die Bäume fangen die Vögel auf,
wenn sie zu hoch geflogen sind,
weil sie vergessen haben,
dass sie keine Engel sind.

Und die Vögel bauen ihre Nester
in den Bäumen,
hoch über der Erde,
und nur ihr sehnsuchtsvoller Gesang
zeigt ihre Ahnung von dem,
was sie vermissen.

Nur der Adler weiß noch,
woher er kommt,
und nistet auf den höchsten Bäumen
und Berggipfeln,
wo er den Himmel schauen kann.

Und er singt nicht,
weil er sich erinnert,
und nur manchmal
entringt sich ihm
ein einsamer Schrei,
und dann schwebt er stundenlang
an der Grenze
zwischen Himmel und Erde.

Das Ende der Welt [Axel]
Wenn du am Ende
der Welt ankommst,
steht dort ein Schild:


- Das Ende der Welt -


Auf der Rückseite des Schildes
steht das Gleiche -
nur in einer unbekannten Sprache.
















 


Rainer Grimm "Vertreibung aus dem Paradies", Hannover-Ricklingen, 2019:
→ Rainer Grimm: Vertreibung aus dem Paradies Vertreibung aus dem Paradies
 
Beitrag von Hans Asbeck, August 2019: "Was am Baum hing"
Vertreibung aus dem Paradies, Foto Hans Asbeck 2019 Vertreibung aus dem Paradies, Foto Maria Luba-Platz 2019 Dazugehörig wie eine vergessene Leiter oder trocknende Wäsche hängt an einem Apfelbaum alter Sorte etwas Windbewegtes, das sich beim Nähertreten als Schmuck zu erkennen gibt: auf einem Perlenvorhang, der zum spielenden Durchschreiten einlädt, ein abgemaltes Gemälde großer Schönheit wie ein Schemen oder ein Rauch oder eine Fleisch werdende Phantasie, das die Ikonik des Baumes anwesen macht. Ja, wir haben Paradiese verloren, das der erdigen Gerüche-Geschmäcke, das der kosmischen Verwahrtheit, das verbindlicher Bilder, aber dafür sind wir frei, uns das Alte verwandelt zurückzuholen, mit ihm zu spielen, es zu transzendieren und im Spiel neue Wege gangbar zu machen, von den Schätzen in den reichen Kammern der verfügbar gewordenen Kunst begleitet, von keinen befugten Wächtern mit Ausgrenzung bedroht. Jeder das Seine assoziierend, versammeln wir uns an einem Ort verdichteter Paradisei, erheitert und ohne Zwang einig darin, wie gut wir es bei allem Schlechten doch haben und nichts als das, was es sei, für immer besteht.

Lieber Rainer, für die unter Leonardo in Polen aufgewachsene Apothekerin, für den Gitarristen und für mich war dein Werk das Ereignis des Events am bukolischen Ort und eines der besten Tage im Jahr. Mit ergebenem Gruß auch von den beiden anderen.
Dein Hans Asbeck

Ergänzung des Gitarristen:
Mir fiel dabei noch auf, dass dieser Perlenvorhang ja auch aus Bambus besteht und sich so in die "Paradisei" natürlich eingliedert (was bei den meisten Objekten der Ausstellung nicht unbedingt zutrifft). Die im Windspiel bewegte Szenerie erinnerte mich stark an Wandel und Vergänglichkeit der Natur und alles das, was sie hervorbringt.
Vertreibung aus dem Paradies, Foto Maria Luba-Platz 2019

Hannover-Calenberger Neustadt:
 → Rundgang um die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, der das Gebäude auch mal aus ungewohnten Perspektiven zeigt ...


Japan, Tohoku region, 39.10°N 140.05°E, danda:
TheAlcrib  → »Der Chokai - Der Dewa-Fuji«
→ »Die Dewa-Sanzan - Teil 1: Der Gassan«
→ »Strandreinigung in Yunohama«
→ »Die Dewa-Sanzan - Teil 2: Der Yudonosan«
→ »Die Dewa-Sanzan - Teil 3: Der Hagurosan«
nix
nix© KaKaO 2020
nix
nix
  |  TopoNavi / Suche / Index / sitemap   |  Impressum   |  Datenschutzerklärung   |  Archiv   |  
nix